HERREN – Smashtag

HERREN – Smashtag

25:19, 21:25, 25:20, 25:19

Wir haben endlich einen Gewinner! Herzlichen Glückwunsch nach Jegenstorf (#Wettendass #Schabi). Man möge mir zwecks Trophäenübergabe eine Adresse kundtun oder noch besser, sich persönlich zu einem unserer lohnenswerten Heimspiele einfinden (#Haribo #familypack).

Wir haben ausserdem endlich einen Sieg! Nach mehreren Anläufen vermochten wir nun im Wohnzimmer der Damen den ersten Triumpg in der Vorrunde zu erringen (#clubsamstag  #auesgeilisieche #sowasvonverdient).

Lag es an der weiblichen Unterstützung, dem Tapetenwechsel ­– oder ganz einfach an uns? Jedenfalls betraten so viele Mannen die Halle, wie noch nie an einem Match: in dreizehnfacher Ausführung verdunkelten unsere Schatten die Sportanlage. Das brachte gleichzeitig mit sich, dass wir das erste Mal in unserer Vereinsgeschichte mit zwei Liberos im Matchblatt eingetragen waren (#doppellibero #ballretter144 #regeldetails).

Zum Einsatz sollten dann zwar nicht alle kommen. Denn diesmal wollten wir mit der bestmöglichen Aufstellung beginnen und nur in Not- oder Luxussituationen einen Wechsel vollziehen (#prio1 #mercimichustefuadiundtom). Will selbstverständlich nicht heissen, dass irgendeiner der übrigen Spieler verzichtbar gewesen wäre! Das Wir-Gefühl, der geistig-mentale-psychologische Zusammenhalt und natürlich das stete Anfeuern von der Bänklitruppe (#sirenentom) ­– potenziert vom zahlreichen Fanaufmarsch (#chindergmöög) ­– waren ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolgs (#miteinanderfüreinander #caringissharing).

Der Beginn nahm sich beidseitig noch leicht verhalten aus, besonders wir hatten vermutlich im Falle einer Niederlage das Szenario einer ungemütlichen Überwinterung am Tabellenende im Kopf. Bald entwickelte sich jedoch ein munterer Schlagabtausch, der vor allem von den Angriffsspielern geprägt war. Bei uns tat sich schnell einmal Jonas hervor. Wohl angestachelt von seinen exzellenten Umfragewerten hielt er im Block mächtig dagegen und agierte im Angriff durchaus mit Köpfchen (#Fintengott #blondaberintelligent). Mit der Zeit gelang es uns so, eine gewisse Punktedistanz zu schaffen, die wir bis zum Satzende zu halten vermochten. Start erfolgreich.

Im zweiten Satz glückte es uns zunächst, den Schwung mitzunehmen und das vorherige Niveau zu halten – bis es etwa 12:9 zu unseren Gunsten stand und Thun sich ein Timeout gönnte. Danach brachten wir es fertig, nichts mehr fertig zu bringen. Bei 16:21 hatten wir schliesslich Diskussionsbedarf. Trotzdem fanden wir aus unserer zwischenzeitlichen Misere nicht mehr heraus, bestimmte Spielzüge wollten einfach nicht mehr gelingen (#servicewirdüberbewertet #fehlerkulturolé). Die Thuner spielten dagegen immer besser auf, ihr Selbstvertrauen wuchs mit dem Punktestand. Dementsprechend mussten wir vermehrt mit der Statistenrolle vorlieb nehmen, konnten selbst kaum mehr Druck entwickeln.

Schon beim Aufwärmen hatte man erahnen können, mit was für einer Mannschaft man es zu tun bekommt: eine mehrheitlich junge Truppe, die Lust hat, mit viel Elan und Wucht einzusteigen. Eine solche Equipe gilt es meistens, nicht in Fahrt kommen zu lassen. Im zweiten Satz agierte Thun vor allem über die Mitte sehr effizient. Diese wurde immer wieder gesucht und erfolgreich gefunden. Die Angreifer hauten munter drauflos und wir schauten hinterher. In den Sätzen drei und vier wussten wir uns dann aber auf diesen Gefahrenherd einzustellen und formierten nun konsequent einen Zweiterblock (#mirsiflexibu #trautezweisamkeit #alpenkette). So fanden wir in den Sätzen drei und vier zu unserer vormaligen Stärke zurück. Mit sehr soliden Abnahmen konnten wir fast konsequent ein variables Angriffsspiel aufziehen, in dem wiederholt auch einstudierte Varianten sehenswert präsentiert wurden – zumindest von hinten sah das jeweils sehr imponierend aus (#leiterlispiel #hacktag).

Solange wir die Intensität hochhielten, schienen wir die Kontrolle über das Spiel zu behalten. In den verbleibenden Umgängen erarbeiteten wir uns auf diese Weise rasch komfortable Vorsprünge (12:5 resp. 10:5), so dass es gegen Satzende sogar je für einen glorreichen Einsatz des zweiten Liberos reichte (#froggyhogi #welcometothegreenberets). Dieser leistete denn auch die allerletzte Abnahme, die ihren Weg zum verlässlichen Yannis fand, der den wuchtigen Schlusspunkt setzte – der erste Sieg war Tatsache! (#jawoll #nimm3 #nehmenstattgeben).

Und weil es ja der Clubsamstag war, schlug man sich danach auf asiatische Manier den Ranzen übervoll, indes man gleichzeitig das Portemonnaie massiv erleichterte (#heuschenstattnehmen #wasseristgold). Beim anschliessenden Casinobesuch – huch, wie anrüchig – verflüchtigte sich der mitgebrachte Batzen ebenso geschwind (#gebenstattnehmen #gewinnenistnichtalles).

So, und nun wünsche ich rentable Weihnachten allseits! (#gebenundnehmen)

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