HERREN – Kalt geduscht!

HERREN – Kalt geduscht!

17:25, 22:25, 23:25

25:25, 25:17, 13:25, 21:25

Zugegeben, unsere Duschanlage in der Spiegelhalle stammt auch mindestens aus dem vorherigen Jahrtausend. Aber aus unseren Brausen fliesst immerhin Wasser. Und zwar warmes. Nicht so wie neulich in Aarberg, als wir uns die hart erkämpften Schweissperlen in angenehmer Weise vom Körper zu spritzen wünschten. Es plätscherte und tröpfelte bloss kalte bis laue Wasserstoffverbindungen, so dass das Duschen eine relativ kurze Angelegenheit wurde. Nun gut, wenigstens passte das rein metaphorisch zu unserem Saisonstart.

Zugegeben, unsere Duschanlage in der Spiegelhalle stammt auch mindestens aus dem vorherigen Jahrtausend. Aber aus unseren Brausen fliesst immerhin Wasser. Und zwar warmes. Nicht so wie neulich in Aarberg, als wir uns die hart erkämpften Schweissperlen in angenehmer Weise vom Körper zu spritzen wünschten. Es plätscherte und tröpfelte bloss kalte bis laue Wasserstoffverbindungen, so dass das Duschen eine relativ kurze Angelegenheit wurde. Nun gut, wenigstens passte das rein metaphorisch zu unserem Saisonstart.

Gerüchteweise wurde uns schon vor Wochen zugetragen, bei unseren ersten beiden Gegnern in der Vorrunde handle es sich jeweils um Auftstiegsaspiranten. Unser Start sollte also ein Sprung ins kalte Wasser werden. Von der ersten Partie gegen Schwarzenburg kann hier wegen Abwesenheit nur Weniges und Bruchstückhaftes berichtet werden. Das Resultat von 0:3 Sätzen scheint deutlich, die Punkteverteilung von 17:25, 22:25 und 23:25 zumindest teilweise nicht. „Den letzten hätten wir fast gewonnen“, lautete ein zerknirschtes Statement. So? Habt ihr aber nicht. „Sie standen einfach gut“, diagnostizierte ein anderer Beteiligter. Na, die Schwarzenburger scheinen ja wirklich mit allen Wassern gewaschen gewesen zu sein. Offenbar haperte es meistens gerade zu Beginn der Sätze, wo man sich rasch einen Rückstand einholte.

Dieses Verhaltensmuster machte sich dann leider auch gegen Aarberg bemerkbar, besonders deutlich im dritten Satz. Den konnte man eigentlich schon nach wenigen Bällen runterspülen. Spätestens beim zwischenzeitlichen 17:4 ging es hauptsächlich noch darum die gegnerische Überflutung einigermassen zu dämmen. In diesem Satz verunsicherte uns ausserdem kurz ein Wechsel, der gleichzeitig die Frage nach dem System aufwarf: 5-1 oder 6-2? Für einen Moment war die positionelle Kohärenz weg und man stand etwas im Schilf. Aber wie in der Vorstellungsrunde angetönt, sollten wir uns in dieser Hinsicht aufgrund der vielen neuen Spieler geduldig zeigen. Es gibt ja solche, die müssen sich zuerst überhaupt daran gewöhnen, dass es einen Zweierblock gibt! Man mache das einmal einem Beachboy klar. Und wenn dann noch Michu und Stefu nebeneinander am Netz vorne stehen, müssen die erst lernen, sich magnetisch umzupolen. Steigerungspotenzial bietet wohl auch der Service – da haderten manche nach dem Spiel sehr mit sich selbst. Aber zugegeben: Aarberg hat uns gleichzeitig schwierige Aufgaben gestellt mit schnellem und variiertem Angriffsspiel. Hinzu kamen ihre Services, die oft stark mäandrierend an unser Ufer brandeten, so dass die Abnahmen häufiger als nötig in die falsche Richtung schnellten.

Eine Ausnahme von all diesen Kümmernissen bildete immerhin der zweite Satz. In diesem gelang es uns, die Kräfte zu kanalisieren und selbst das Geschehen zu diktieren. Diesmal lagen wir rasch in Front, diesmal schlugen unsere Angriffe ein und diesmal stand unser Block mehr als einmal richtig. Mehr als diesen Satz vermochten wir jedoch nicht durchzuschleusen. Aarberg strebte die volle Punktezahl an und zeigte sich fortan wenig kompromissbereit. Sei’s drum. Wir sind nicht nah am Wasser gebaut und werden das Ventil zu unserem Durchlauferhitzer bestimmt bald finden. Und dann regnet es hoffentlich Punkte!

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